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Ausflugsfahrten

Reisebericht Ausflugsfahrt 2010

Und wieder ist es soweit, die Ausflugsfahrt dieses Jahres steht an. Das Reiseziel war heuer mal schnell gefunden. „Letztes Jahr in Franken wars prima, da gehen wir wieder hin….“ Hm…. Na gut.

Und was  ein echter Franke ist, der muss auch mal auf den Spuren der Aborigines, also der „Urfranken“ wandeln.

Und das kann man im fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim. Los geht’s am 12. Juni pünktlich um 7.30Uhr… Also mitten in der Nacht. Schnell den Bus mit den wichtigsten Utensilien beladen, sprich Würste und Getränke und ab dafür gen Süden. Wie schon im letzten Bericht erwähnt bestehen wir auf unsere Frühstückspause. Auch wenn wir grade mal 2 Stunden Fahrzeit haben, scharren die Raucher schon nach einer Stunde mit den Hufen, also peilen wir für zwei Zigarettenlängen den nächsten Parkplatz an. Hier werden die Würste weitestgehend aufgebraucht, klar so eine lange Fahrt strengt ja auch an. Der Bus wird wieder mit genügend Fruchtzwergen (Noch im Wachstum befindliche Bierflaschen) gefüllt und weiter geht’s.

Angekommen in Bad Windsheim sind wir ob des schönen Wetters ganz schön überrascht. Der Regen- Fluch unserer Ausflugsfahrten scheint gebrochen. Obwohl wir doch auch unseren Schlechtwetterboten (siehe Bericht 2009) wieder mitgenommen haben. (Als begeisterter Traktorist wäre er traurig gewesen hätte er nicht ins Landwirtschaftsmuseum mitgedurft.) Seine Unschuld ist somit bewiesen und nix für Ungut für die Anschuldigungen.

Der erste Akt des Tages ist das selbstständige Suchen des Mittagessens, seit dem Frühstück ist ja schon wieder eine Stunde vergangen. Also Stadtpläne verteilt und gehofft, dass auch alle wieder zurückkommen. Die Altstadt von Bad Windsheim sei an dieser Stelle als wirklich sehenswertes, uriges fränkisches Städtchen erwähnt. An Möglichkeiten den Hunger zu stillen mangelt es hier nicht. 

Nach der Mittagspause versammeln wir uns am Eingang des Museums wo schon unsere beiden Führer auf uns warten. Bei einem davon liegt die Vermutung nahe, dass er bei dem Rundgang aus seiner Lebenserfahrung erzählen kann. Also aufgeteilt auf zwei Gruppen und los geht’s. Das Gelände ist wirklich groß und es sind teilweise ganze Bauernhöfe und sogar eine Kirche woanders ab- und hier wieder aufgebaut worden. Bei der Begehung der verschiedenen Gebäude und Räume stellen wir fest, dass die Menschen damals ziemlich klein gewesen sind und mit den einfachsten Mitteln zu Recht kamen. Heutzutage eigentlich unvorstellbar nirgendwo die Playstation anschließen zu können. Beindruckend ist auch die Aufreihung alter Traktoren und Landmaschinen. Die Führung zeigt uns weiterhin den damaligen Alltag und auch Szenen aus dem Handwerk, wie eine Mühle, ein Sägewerk falls man es so nennen kann und eine Schmiede. Hier dürfen wir und die Kinder zum Abschluss auch mal selbst den Hammer schwingen und unser kleines „Gesellenstück“ als Andenken mitnehmen.

Am Ende lassen wir noch die Ruhe da. Hierfür lädt der wirklich hübsche Biergarten auf dem Museumsgelände ein.

Der Heimweg führt uns in den Raum um Aufseß. Hier haben wir Regionaltypisch eine Bierprobe gebucht. Und als die selbsternannten Experten, die  wir nun mal sind fällt unser Urteil so aus….„deham is fei besser…“ Den Namen der Brauerei möchten wie an dieser Stelle nicht nennen. Und so besteigen wir nach dem Abendessen den Bus, mit dem ruhigen Gewissen, dass wir ein wirklich luxuriöses Leben führen und was noch wichtiger ist, in Kronach immer noch das beste Bier haben. Also nix wie heim.

Bis nächstes Jahr!

Samstag, 25. Mai 2019

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